Warum verkauft die KOWO unseren letzten preiswerten Wohnraum?

Die Mieten steigen! Und das nicht nur weil der Wohnraum knapp ist, sondern vor allem weil Kaufen und Verkaufen von Wohnungen und Immobilien für Anleger Rendite verspricht. So verkommt Wohnen und Leben immer mehr zum Spielball kurzfristiger Gewinnerwartung.

Da ist es gut, wenn eine Stadt eine eigene Kommunale Wohnungsbaugesellschaft hat. Umso besser, wenn sich weitere Wohnungsgenossenschaften in der Stadt, Daseinsvorsorge statt Profitorientierung auf die Fahnen schreiben.

Um „die Platte“ zu sanieren und neu zu bauen, sucht auch die Kowo nach Gewinnen um genügend Eigenmittel für ihre Investitionen  aufzubringen.

Die Nebenwirkungen? Fast jeder kennt Beispiele aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis, bei denen Menschen aus Kowo Wohnungen ausziehen mussten oder der Auszug bevorsteht, weil die Häuser verkauft wurden. Über lange Jahre gewachsene Nachbarschaftsstrukturen werden aufgebrochen. Die bedauernswerten Schicksale der zum Auszug verdammten Mieter sollten nicht länger als alternativlos hingenommen werden.

Erst recht nicht, wenn folglich private Investoren mit dem verkauften „Tafelsilber“ der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaften Geld verdienen.

Tabelsilber unter dem Hammer (Kowo vom 08.06.2017)

Bewohner wehren sich gegen Kowo- Pläne (Thüringer Allgemeine vom 05. August 2015)

Nach Verkauf in Erfurt: Mieter fühlen sich aus dem Haus gedrängt (Thüringer Allgemeine vom 05. Mai 2017)

 

1 Kommentar for “Warum verkauft die KOWO unseren letzten preiswerten Wohnraum?”

Jürgen Frank

sagt:

Sehr geehrter OB Herr Bausewein,
der geplante Verkauf der KOWO Erfurt ist bis jetzt das größte Bubenstück der hiesigen Politik. Abgesehen von der Verunsicherung der KOWO- Mieter ist festzustellen, dass der Grundgedanke dem allgemeinen Profitstreben ein Gesicht gibt. Nach der bekannten Merkelstrategie wird Wohlstand und Macht unserer Politiker weiter auf dem Rücken der Steuerzahler konsolodiert. In der Amtszeit der Fr. Merkel wurde auf allen Gebieten und auch zugunsten voll alimentierter, fremder Menschen sinnlos gespart und Deutschland planmäßig “runtergewirtschaftet” . Die absurde Idee ,dass plötzlich und unerwartet durch den KOWO -Verkauf Gelder für die Schulsanierung auf Kosten der Mieter freigemacht werden sollen, ist ein Witz. Die hiesige Politik war seit Beginn der Merkelära in der Pflicht. Das Bildungssystem wurde wissentlich und planmäßig demontiert. Warum greift man nicht den verantwotlichen Politikern nach dem Verursacherprinzip in die Tasche ? Der nächste Fehler steht schon in den Startlöchern. Ein sich ständig gesundendes Unternehmen(KOWO) wird liqidiert, wie alles in der Politik : was gut ist darf nicht sein ( Ziele der GROKO nach Weisung Merkel oder Hr. Soros ?) und anders denkende Menschen in diesem Land werden trotz Inkaufnahme des Verstoßes gegen das Strafgesetzbuch, pauschal als RECHTS bezeichnet. Die Realität ist, dass unser Volk durch die Politik ohne Unterlass für dumm verkauft wird ,wie der der Geistesblitz der Fr. Merkel “wir schaffen das” seit dem 11. Parteitag der SED in der DDR belegt .Statt Moscheen zu bauen, sollten die Prioritäten auf die Gesundung Deutschlands ausgerichtet sein. Wir werden aktiv gegen den Politunsinn in Bezug auf den KOWO-Verkauf vorgehen. Was ist mit der Geldverschwendung für die über Jahre vorausgebuchten Asyl-Container in Erfurt ? Geld wird schon wieder sinnlos aus dem “Fenster” geworfen. Erbitte Stellungnahme. Danke.

MfG .Jürgen Frank, Ing. für Gastechnik, parteilos, Mieterbeirat der KOWO, Warschauer-Str 14

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