Warum musste die Regelschule 20 so verkommen?

Sicherlich kennen die meisten von Ihnen noch die Carl-Zeiss-Schule in Ihrem Viertel auf dem Drosselberg. Vielleicht sind Sie dort selbst zur Schule gegangen? Im Jahr 2006 war dann Schluss mit dem Schulbetrieb. Die Schule wurde mangels Bedarfs geschlossen und sollte im September 2014 für ein Mindestgebot von 650 000 Euro verkauft werden. Ein Gebäude ist leer, keiner kümmert sich, erste Spuren von Vandalismus trüben das Bild. Zwei Jahre später wurde ein erneuter Verkauf nur noch mit einem Mindestgebot von 300 000 Euro veranschlagt. Und nun?

Im März 2016 wurde die Ausschreibung zum Verkauf zurückgezogen, da unsere Stadt aufgrund des Wachstums und der demographischen Entwicklung wieder mehr Schulen benötigt. Bezogen auf die Nutzfläche (4.600 m²) und grob geschätzten Sanierungskosten von mindestens 1.000,- €/m² ergibt sich ein ungefährer Investitionsbedarf von ca. 4,6 Mio. €, zuzüglich der Kosten für Außenanalgen, Sporthalle, Ausstattungen etc.

Eine ordentliche Gebäudesicherung oder die Zwischennutzung des Objekts durch Vereine und Initiativen hätte diesen Missstand verhindern können. Zumal das Objekt bis zur Schließung von Strom über Wasseranschlüsse bis zur Heizung noch voll funktionstätig war.

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