Bürger*innenanfrage: 3. Thüringer Psychatriebericht

Bürger*innenanfrage: 3. Thüringer Psychatriebericht

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,


im Jahr 2013 wurde der 3. Erfurter Psychiatriebericht
(https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2012/psychiatriebericht_2013.pdf) und im Jahr 2015 der Gerontopsychiatriebericht
(https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2016/gerontopsychiatriebericht_2015.pdf) der Stadt Erfurt vorgestellt.
In den Berichten wurden neben der Erhebung der Bedarfe und der Darlegung der
Versorgungssituation auch Handlungsempfehlungen gegeben.
Im 3. Erfurter Psychiatriebericht heißt es bei den Empfehlungen u.a., dass ein Gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV) gegründet werden soll und dass dies durch
eine „funktionierende und aktive PSAG“ (Anm.: Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft) umgesetzt werden kann. Meines Wissens nach ist die Umsetzung dieser Empfehlung bisher nicht erfolgt. Zudem ist davon auszugehen, dass es die PSAG, die es auf dem Papier seit 1996 in der Stadt Erfurt gibt, in der ursprünglich geplanten Form als nicht mehr existent bezeichnet werden kann.
In den Handlungsempfehlungen des Gerontopsychiatrieberichts wird u.a. dazu aufgefordert, Anlaufstellen für ältere psychisch kranke Menschen zu etablieren und teilstationäre Angebote (z.B. Tagesstätten) auszubauen. Auch hier ist mir die konkrete Umsetzung nicht bekannt.
Aufgrund der Tatsache, dass spätestens im April 2019 von ursprünglich zwei Psychiatriekoordinator*innen in der Stadt Erfurt keine Stelle mehr besetzt sein wird, ist davon auszugehen, dass o.g. Dinge auch in naher Zukunft nicht umgesetzt werden können.
Ich erlaube mir, Ihnen folgende Fragen zu stellen:

  1. Wie ist der Stand der Umsetzung der Handlungsempfehlungen des 3. Erfurter Psychiatrieberichts sowie des Gerontopsychiatrieberichts?
  2. Wie ist der Zeitplan für die Umsetzung?
  3. Wann werden die Stellen der Psychiatriekoordinator*innen nachbesetzt (hier bitte angeben, wo die Stellen ausgeschrieben sind und ab wann die Nachbesserung geplant ist)?

Für die Beantwortung meiner Fragen bedanke ich mich im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

Jana Rötsch

Bürgeranfrage: Baumscheibennachpflanzungen

Bürgeranfrage: Baumscheibennachpflanzungen

Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,

mit Interesse verfolge ich die Ergebnisse des Projekts zur Hitzeresilienten Stadtentwicklung. Wir alle wissen um die Bedeutung von Bäumen für Umwelt, Klima, Naturschutz und Lebensqualität in unseren Wohnvierteln. Seit geraumer Zeit schon warten wir in der Krämpfervorstadt, wie auch in vielen anderen Stadtteilen auf die Nachpflanzungen fehlender Bäume in den entsprechend dafür vorgehaltenen und angelegten Baumscheiben. In den letzten Jahren sind viele Bäume entfernt wurden ohne, dass Bäume nachgesetzt wurden. Folgend eine Auflistung von nicht besetzten Baumscheiben in ausgewählten Straßen der Krämpfervorstadt. Es fehlen in der Geschwister Scholl Straße 4, in der Rathenaustraße 10, in der Reißhausstraße 5 und in der Johnny Scher Straße 5 Baumneupflanzungen.

Deshalb erlaube ich mir folgende Einwohneranfrage:

  1. Gibt es einen Zeitplan für neu zu pflanzende Bäume an den Standorten leerer Baumscheiben?
  2. Besteht die Möglichkeit über private Mittel diese Bäume setzen zu lassen? Wer wäre gegebenenfalls Ansprechpartner um private Baumpflanzungen mit entsprechenden Ämtern abzustimmen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Perdelwitz