Centrum, Wächterhaus, Besetztes Haus, Zughafen? Was schließt als nächstes?

Zumindest vorübergehend ist diese Frage durch die Verwaltung schon beantwortet wurden: Das Thüringer Volkskundemuseum!

Nein! Erfurt ist nicht arm an Kulturorten, sondern arm an Wertschätzung und Beteiligungskultur.

Das unerhörteste Beispiel mit aktuellem Anlass ist der Kampf um den Zughafen.  Erfurterinnen und Erfurter, die seit 15 Jahren ihre Energie und Liebe  in unsere Stadt stecken, sehen sich plötzlich als Bittsteller um ihre Weiterexistenz. Der Stadtrat forderte nun den Oberbürgermeister auf, sich für den Erhalt des Kulturortes einzusetzen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass vom Beteiligungskonzept über die Kulturförderung bis hin zum Bäderkonzept, Forderungen und Nerven zehrende Lobbyarbeit nötig ist, um Erfurt als lebenswerte Stadt der gemeinsamen Entscheidungsfindung am Leben zu halten. Impulse oder Ideen zur Förderung einer aktiven Städtischen Zivilgesellschaft? Fehlanzeige!

Sollte nicht der lauteste Unterstützer selbstorganisierter Soziokultur und mitbestimmender Bürgerbeteiligung der oberste gewählte Vertreter sein?

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