Ein Spaziergang durch die Magdeburger Allee

Ein Spaziergang durch die Magdeburger Allee

War das jetzt nur Wahlkampf, oder hatte Frau Walsmann wirklich Interesse an dem, was die Bürgerinnen im Erfurter Norden bewegt? Da Frau Walsmann den Erfurter Norden mit Angsträumen in Verbindung brachte, lud ich sie ein, um den Blick für die eigentlichen Probleme im Norden zu schärfen. Die Bilanz ist ernüchternd.

Zum gegenseitigen Verständnis zwischen den Soziokulturellen Akteuren und Frau Walsmann hat der Rundgang schlichtweg nicht getaugt. Zu stark schienen die mitgebrachten Bilder und Vorurteile im Kopf. Einigkeit gab es hingegen bei dem Punkt, dass ein kurzer Draht zum Kontaktbereichsbeamten der Polizei notwendig ist. Die nachteiligen Auswirkungen, welche unverhältnismäßige Polizeikontrollen für Menschen, Barbesitzer und das ganze Viertel nach sich ziehen, konnte Frau Walsmann und einige Teilnehmenden des Rundgangs auch nach eingängigen Erklärungen nicht nachvollziehen.

Ein lebendiger Einzelhandel mit kleinteiliger Versorgung und Dienstleistung, sowie die weitere Förderung der Soziokultur mit ihrer positiven Leuchtturmfunktion für die Gesamtstadt ist noch immer das Beste Konzept für eine Achse, wie die Magdeburger Allee. Was es endlich braucht ist die Gleichbehandlung von Innenstadt und Stadtteilen.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal für die herzliche Versorgung mit warmen Getränken und Kuchen an das Klanggerüst e.V. und der Ilvers Musikbar und all jenen, die durch ihr Mitwirken den Rundgang bereichert haben, vor allem für die Diskussionsanregung der Ständige Kulturvertretung Erfurt.