Amt für Zukunftsfragen

 

Beim in die Sterne schauen, geht es uns nicht um Horoskope. Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich in den Städten. Auf unserem Erdball leben inzwischen über 8 Mrd. Menschen. Nach dem letzten UN Bericht werden 2050 2/3 der Menschen in Städten leben. Das bedeutet, dass auf eine Vielzahl von drängenden Fragen, die Lösungen in den Städten gefunden werden muss.

 

Foto: Johannes Glöde

 

Wenn internationale Politik, globale Unternehmen und auch unsere Regierungen dabei Scheitern, bei Fragen von Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung den Menschen und die Tragfähigkeit der Erde in den Mittelpunkt zu stellen: Dann müssen wir selbst handeln. In den Städten, vor deiner Haustür und natürlich in Kooperation mit dem Umland. Das erfordert Mut, Pioniergeist und Experimentierbereitschaft. Noch im Jahr 2018 misst sich Erfurt in Städterankings, die einzig auf attraktive Innen- und Einkaufsstädte sowie dynamische Immobilienmärkte fokussiert sind. Vorreiter bei wirklich drängenden Fragen? Fehlanzeige!

Uns interessiert, wie sich das Leben in der Stadt von Morgen bestmöglich gestalten lässt. Was Nordhausen und andere Städte bereits haben, soll Erfurt nicht länger fehlen: ein Amt für Zukunftsfragen.

Direkt am Dezernat des Oberbürgermeisters angegliedert arbeitet eine Gruppe Ämterübergreifend und entwickelt Lösungen und Konzepte. Die eigentlichen Experten sind wir alle. Deshalb sind breite Beteiligungsformate notwendig um eine Vielzahl von Perspektiven bei der Lösungsfindung mit einfließen zu lassen. Der ganzheitliche Fokus schließt sämtliche Sektoren von Wirtschaft und Soziales, Bürgerservice, Bildung und Kultur, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt mit ein. Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute, benachbarte Gemeinden und Landkreise sowie das Land Thüringen werden in den Prozess eingebunden.

Erfurt wird eines der Zukunftslabore in Sachen Stadt von morgen. Gezielt werden dazu Mittel eingeworben und Ressourcen aufgebaut. Global denken, lokal handeln!